fattoria Vegi agriturismo nel chianti
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Die erste Spur des Ortsnamen führt auf das Jahr 998 v.Chr. zurück, als der Marchese Ugo di Tuscia Vegi und sein Land der „Badia di Poggio Maturi“ schenkt.
Über den Ursprung des Ortsnamen sind keine sicheren Angaben gefunden worden, vielleicht kann der Name auf die üppige Vegetation in dieser Zone zurückgeführt werden.
Im Jahre 1178 liegt Vegi sehr Nahe an der Grenzlinie zwischen sienesischem und florentinischem Gebiet. Im 13. Jhdt gehören Vegi und sein Land der Familie Squarcialupi an, den Herrschaften des nahen „Castello di Monternano“. Zu jener Zeit gab es auf Vegi schon einen Sichtungsturm, der später in ein Bauernhaus ausgebaut wurde und ebenso ein Jagdschlösschen der Herrschaften Squarcialupi, welches später der Mittelpunkt sein sollte und aus dem nach folgenden Erweiterungsarbeiten das jetzige Herrenhaus von Vegi wurde. Wegen seiner sehr originellen Architektur für das Chiantigebiet ist es mit keinem Gebäude oder alten Villa dieser Gegend vergleichbar.
Die Legende erzählt, dass die Squarcialupi Florenz hintergangen und sich auf die Seite der Sienesen gestellt haben. Dies scheint auch der Grund dafür zu sein, dass im Jahre 1220 die Truppen der Lilienarmee in die Zone eingefallen sind und das Castello di Montarnano, dessen Ruine man noch jetzt von Vegi aus sieht, besetzt und zerstört haben.
Im Jahre 1452 wird das Land von Vegi von den aragonischen Truppen belagert.
Vom 15. bis zum 17. Jhdt ist Vegi im Besitz der Herrschaften Ugolini, die später Ugolini Milanesi geworden sind.
Die Familie Chiostri, welche dem kleinen toskanischen Adel von Montevarchi angehört, erwirbt Vegi und sein Land im Jahre 1850 von den Erben des letzten Ugolini Milanesi. Giovanni Chiostri erweitert und renoviert die „Fattoria“, welche zu jener Zeit eine Halbpacht von 355 ha mit 17 Gütern ist. Die Erbschaft, damals auf männlicher Linie, geht an die Brüder Silvio und Ettore, während der andere männliche Erbe, Alfonso, die herrliche Villa Spoiano zwischen den Gemeinden Tavarnelle Val di Pesa und Barberino Val d’Elsa erhält.
Ettore heiratet nie um die Erbschaft nicht teilen zu müssen und Silvio hinterlässt alles Francesco, dem Vater der jetzigen Besitzer Ida, Sabina und Silvio.
Während des zweiten Weltkrieges wird Vegi zuerst von den Deutschen und dann von den Amerikanern besetzt. Von diesen Jahren erzählt in einigen ihrer schönsten Bücher die Schriftstellerin Nicchia Furian Raffo, Tochter einer Schwester von Francesco Chiostri („Tagebuch des Chianti“, „Leute des Chianti“, „Krieg im Chianti“)